Ultimate Posts

 

Ultimate Posts

Presseerklärung: Anonyme Verleumdung des Solivagus-Verlag

Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.

 

Seit einigen Wochen kommt es im Umfeld des Verlagssitzes am Südfriedhof gelegentlich vor, dass versucht wird, mit Hilfe anonymer Flugblätter den Verlag sowie seinen Inhaber in eine rechte, rechtspopulistische bzw. rechtsextremistische Ecke zu rücken. Wir haben die in geringen Mengen verteilten Flugzettel zunächst ignoriert, nach der ebenfalls anonymen Veröffentlichung des Flugblatttextes auf der Mitteilungsseite de.indymedia.org unter der Rubrik „Antifa“ Region Kiel kam es jedoch zu Rückfragen beim Verlag, wodurch eine öffentliche Reaktion nun unumgänglich ist.

 

Im Einzelnen:

Das Flugblatt unter dem Titel „Solivagus. Rechter Burschi-Verleger an der CAU“ ist anonym verfasst und mit einer gefälschten Angabe der presserechtlichen Verantwortlichkeit versehen. Der Flugblatttext versucht in Wortwahl und Inhalt zwar den Anschein zu erwecken, er stamme von der „Antifa“, jedoch fehlen die üblichen Insignien und Symbole antifaschistischer Initiativen, stattdessen sind ein Logo des Solivagus-Verlags sowie ein stilisierter Burschenschafterkopf hinein kopiert. Die Veröffentlichung auf Indymedia erfolgte ebenfalls anonym. Die Urheberschaft des Textes ist nicht feststellbar.

Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.

In Bezug auf das Verlagssortiment und den Verleger wird behauptet: „Ein Blick in das Verlagssortiment offenbart bereits allerlei deutschtümelnde Literatur, aber erst ein Blick hinter die Kulissen offenbart die rechten Umtriebe des Verlagsgründers und Inhabers Stefan Eick.“ Den Versuch, den Verlag, sein Programm, seine Autoren oder den Verleger in der neu-rechten Ecke zu verorten, weise ich in aller Entschiedenheit zurück. Weder der Verlag, noch seine Autoren, noch die veröffentlichten Bücher verfolgen eine rechtspopulistische oder rechtsextremistische Agenda. Auch für mich als Person weise ich derartige Behauptungen als gegenstandslos zurück.

 

Der Verlag und sein Programm

Der Solivagus-Verlag und seine Imprints publizieren im Rahmen ihrer Programmschwerpunkte hochwertige Arbeiten zu den Themen jüdische Geschichte, Gender, Armut, Migration, Kolonialismus oder Inklusion. Unsere Ausstellungskataloge zeigen u.a. sozialkritische Kunst (Lars Käker) und den von den Nazis als „entartet“ abqualifizierten Künstler Ernst-Ludwig Kirchner. Der Katalog „Luftkrieg und „Heimatfront““ ist der Begleitband zur laufenden Ausstellung im Warleberger Hof.

Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.

Im Rahmen der Kunstförderung publizieren wir zudem Theaterstücke von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel sowie interkulturelle Literatur (Kaweh Kordouni). Im Übrigen ist unser Verlagsprogramm auf der Verlagswebsite öffentlich einsehbar und in der Universitäts- wie Landesbibliothek auch frei zugänglich.

 

Solivagus ist seit 2013 Verlagspartner des Department of Medieval Studies an der Central European University in Budapest, die von der Open Society Foundation getragen wird. Der Solivagus-Verlag ist regelmäßiger Spender an den Zvetlana-Mihaela Tanasa Memorial Fund, der studentische Projekte an der CEU fördert und hervorragende Studierende auszeichnet.

 

Wie in ähnlich gearteten Fällen zeichnet sich auch diese anonyme Schmutzkampagne dadurch aus, dass der oder die Urheber aus dem Verborgenen, unter dem Schutz falscher Namen und gerne unter dem Deckmantel vorgeblich positiver Absichten handeln, während sie selbst lieber unerkannt bleiben. Nur die Absicht des Flugblattes ist bekannt, „Solivagus in die Pleite treiben!“

 

Ihr Stefan Eick
Verlagsleiter

Ultimate Posts

Thoralf Klein (ed.)

The Boxer War.