Ivette Nuckel (Hg.)

Faule Müßiggänger und „rechte“ Arme.

Armen- und Bettelordnungen Bremens, Lübecks, Lüneburgs und Oldenburgs des 16. und 17. Jahrhunderts.

Diese Quellenedition soll einen Zugang zu den Armen- und Bettelordnungen der niederdeutschen Städte Bremen, Lübeck, Lüneburg und Oldenburg im 16. und 17. Jahrhundert ermöglichen. Sie legten fest, welche unterschiedlichen Arten von Armen und Bettlern es gab, welche als bedürftig galten und welche nicht und wie mit ihnen im Sinne der christlichen Lehre und städtischen Organisation umzugehen sei.
Mit ihren neuhochdeutschen Übersetzungen werden die Quellen in dieser Edition auch für Forschungskreise nutzbar, die mit der mittelniederdeutschen Schreibweise nicht vertraut sind. Damit bietet diese Quellenedition eine neue Grundlage für weiterführende Forschung auf dem Gebiet der Armen- und Almosenfürsorge des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit.

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1. Auflage, Hardcover, 148 x 210 mm, 360 Seiten, Fadenheftung. Transkription der niederdeutschen Originaldokumente mit parallel geführter Übersetzung ins Neuhochdeutsche.

Sprache: Deutsch, Niederdeutsch
ISBN: 978-3-943025-41-5
48,00 €

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Schlagworte

Spätmittelalter / Kirchengeschichte / Almosen / Ratsverordnung / niederdeutsche Armenordnung / Niederdeutsch / Sozialforschung / Testament / Almosenvergabe / Armutsforschung / Quellenedition / Almosenordnung / Stadtgeschichte / Regionalgeschichte / Armenordnung / Bedürftige / Bettler / Arbeitsunfähigkeit / Sozialgeschichte / Norddeutschland

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Ivette Nuckel, Jahrgang 1975, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Bremen. Von 2009 bis 2012 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen, Abteilung Mittelalter, tätig. Seit 2009 promoviert sie als assoziiertes Mitglied innerhalb der Forschungsgruppe „Homo debilis. Dis/ability in der Vormoderne“ zum Thema „Arbeitsunfähigkeit im Spätmittelalter“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit.

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