Christian Hetz

Die Rolle des Sachsenspiegels in der Judikatur des deutschen Reichsgerichtes in Zivilsachen.

Gesamtbetrachtung aller Entscheidungen von 1879 bis 1945.

Der Sachsenspiegel ist das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters und seit jeher Gegenstand der rechtshistorischen Forschung. Da der Sachsenspiegel die Aufzeichnung von Gewohnheitsrecht ist, hätte seine Wirkungsgeschichte enden müssen, als moderne Kodifikationen an die Stelle des Gewohnheitsrechtes traten, also (im Bereich des Zivilrechtes) spätestens am 1.1.1900 mit der Einführung des deutschen BGB. Dass dem nicht so war, beweist der Autor anhand sämtlicher Erkenntnisse des deutschen Reichsgerichtes in Zivilsachen. Die Auswertung von über 16.000 Entscheidungen erfolgte methodisch innovativ über elektronische Datenverarbeitung. Im Ergebnis gibt die Arbeit neue Aufschlüsse, inwiefern der Sachsenspiegel die Entscheidungsfi ndung der Höchstrichter bis weit in das 20. Jahrhundert beeinflusst hat.

Solivagus-Verlag

140 Seiten, Paperback, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Format: 14,8 x 21 cm

Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-9812101-5-6
45,00 €

Lieferbar in 2 bis 4 Werktagen.

Schlagworte

Hamburg / Bremen / Schleswig-Holstein / Reichsgericht / Rechtsprechung / Rechtsgeschichte / Sachsenspiegel / Deutsches Recht / Bundesgerichtshof / computergestützte Quellenauswertung

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Dr. Ing. Christian Hetz LL.M., geboren 1978, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Salzburg und Wien. Nach dem Studienabschluss absolvierte er den postgradualen Universitätslehrgang für Informationsrecht und Rechtsinformation. 2008 promovierte er sich mit der vorliegenden Arbeit bei Prof. Dr. Thomas Olechowski.

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